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Ins Ausland fahren, Gäste empfangen, einander begegnen, voneinander lernen, Spaß haben und Neues erleben – wenn ihr das mit einer Gruppe machen wollt, dann findet ihr hier mehr Informationen und Angebote. Gruppenreisen brauchen Gruppenleiter, internationale Jugendbegegnungen brauchen Teamer, die für diese Aufgabe speziell ausgebildet und vorbereitet sind – diese Herausforderung reizt Dich und Du willst dich engagieren? Dann schau mal, wie Du Dich als Gruppenleiter bei internationalen Begegnungen qualifizieren und mitmachen kannst; diese Angebote sind besonders geeignet für ehrenamtliche Gruppenleiter, Pädagogik-Studenten, ehemalige internationale Freiwillige, und viele mehr.

Pädagogische Ausbildung abgeschlossen, aber noch keine Erfahrung mit internationalen Begegnungen? Als Lehrer/in schon jahrelang tätig, aber zum ersten Mal vor einem deutsch-polnischen Schüleraustausch? Oder einfach Interesse an neuen Kontakten, neuen Ländern, neuen Partnern? Hier gibt es Hinweise, Kontaktseminare, Studienreisen und Fortbildungen für berufliche Fachkräfte. Wer noch andere Möglichkeiten von Auslandskontakten und –aufenthalten sucht, wendet sich bitte an unsere Eurodesk-Servicestelle für europäische Jugendinformation in Brandenburg.

Begegnungen mit Gruppen von jungen Leuten aus zwei, drei oder mehr verschiedenen Ländern sind immer spannend: woher kommen die anderen Jugendlichen, wie leben sie, auf welche Unterschiede treffen wir und wo können wir Gemeinsamkeiten entdecken? Oft gibt es dann auch noch ein verbindendes Thema oder Projekt, ob mit Theater, Musik, Fotografie oder ganz praktischen, handwerklichen Arbeiten für einen guten Zweck.

Damit ein solches Angebot möglich wird, kooperieren wir unter anderem mit  Partnergruppen und -organisationen in ganz Europa (siehe Europakarte, unten). Diese wechseln von Zeit zu Zeit und je nach Thema der Begegnung. Viele der Begegnungsprojekte verwirklichen wir mit Partnern aus Mittel- und Osteuropa, zu denen wir langjährige Kontakte pflegen.

Wer speziell ein Interesse an multinationalen Workcamps in Deutschland hat, der kann sich an unseren Partner, die ökumenischen Jugenddienste in Berlin, wenden. Workcamps in der Bildungsstätte Hirschluch führt auch der Internationale Bauorden durch.

Als Mitglied in einem Team, das eine internationale Begegnung oder ein Workcamp leitet, erfährt man viel über sich selbst, über andere Länder und Kulturen, die Gruppendynamik in internationalen Gruppen und trägt – gemeinsam mit anderen – die Verantwortung für das Gelingen des Programms. Wir suchen immer wieder Gruppenleiter/innen, Sprachmittler/innen und Dolmetscher/innen für unsere internationalen Begegnungsprojekte und führen dazu selbst Trainings durch oder vermitteln Interessent/innen zu solchen Fortbildungen bei Partnerorganisationen.

Wenn Ihr bei uns oder bei einem anderen Träger ein solches Training mitgemacht habt, könnt Ihr Euch in die Teamer-Liste eintragen lassen. Wenn wir oder befreundete Organisationen Mitarbeiter für internationale Programme suchen, werden wir Euch anfragen.

Für berufliche Fachkräfte der außerschulischen Jugendarbeit, die sich (neu) im internationalen Austausch engagieren wollen und für Lehrer/innen im deutsch-polnischen Schüleraustausch führen wir im Auftrag von oder in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk und der deutschen Nationalagentur im Programm „Jugend in Aktion“ immer wieder Studienreisen, Trainings und Fortbildungen durch.

Darüber hinaus kann Klaus Waiditschka als Trainer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks (siehe Trainerdatenbank) und Multiplikator im Programm „Jugend in Aktion“ auch bei Trainings und Fortbildungen mitwirken, die Sie möglicherweise im eigenen Verband oder in der Schule organisieren wollen. Beratungen zu pädagogischen Fragen oder Förderprogrammen (siehe Eurodesk-Föderprogrammberatung) können ebenfalls vereinbart werden.

Wir schließen niemanden aus und bieten internationale Begegnungen, Seminare und Trainings deshalb auch für Menschen an, die aufgrund von körperlichen oder intellektuellen Einschränkungen einen erschwerten Zugang zu solchen Projekten haben.

Barrieren sind so vielfältig, dass wir einen problemlosen Zugang nicht für alle Menschen bei allen Programmen und Veranstaltungen garantieren können. Wir bemühen uns jedoch, auch Interessenten mit eingeschränkter Mobilität, Seh- oder Hörfähigkeit bzw. mit Lernschwierigkeiten, chronischen Erkrankungen usw. passende Angebote zu machen. Dabei legen wir Wert auf ein Miteinander und die Begegnung von Menschen mit und ohne Einschränkungen: Inklusion soll auch in der internationalen Jugendarbeit zum Normalfall werden!

Wenn Sie sich für eine unserer Veranstaltungen interessieren und dabei einen besonderen Assistenzbedarf haben, sprechen Sie uns bitte rechtzeitig an.

Unsere Veranstaltungen im Jahr 2020:

01.-06.03.2020  storniert wegen Covid-19
Teamgeist – Solidarität – Zivilcourage

Zielgruppe: Schüler/innen des Marion-Dönhoff-Gymnasium, Mölln und der Szkoła Podstawowa nr 43, Krakau
Länder: Deutschland, Polen; Ort: Hirschluch

Dies ist eine deutsch-polnische Schüler/innen-Begegnung, die im Rahmen einer Schulpartnerschaft am dritten Ort (in der Jugendbildungsstätte) durchgeführt wird.

Anmeldung: über die beiden Schulen

 

30.03.-08.04.2020 verlegt wegen Covid-19 auf:
18.09.-09.10.2020

Inklusive Freizeit- und Bildungsangebote am Nachmittag

Hospitation für Lehrerinnen aus Slowenien
Ort: Fürstenwalde

Lehrerinnen einer Förderschule aus Slowenien werden 8 Tage im Hort an der Erich-Kästner-Schule in Fürstenwalde hopitieren, um Methoden und Konzepte einer inklusiven Nachmittagsgestaltung kennenzulernen.

Anmeldung: alle Plätze sind bereits besetzt

 

03.-09.04.2020 verlegt wegen Covid-19 auf:
10.-16. Oktober 2020

Der Radikalisierung junger Menschen entgegentreten

Training für Fachkräfte der Jugendarbeit, Alter: 18+; Länder: Deutschland, Österreich, Italien, Luxemburg; Ort: Hirschluch

Dass junge Menschen sich abweichend von gesellschaftlichen Erwartungen verhalten, ist entwicklungspsychologisch und soziologisch betrachtet normal. Das gesellschaftlich Anerkannte wird infrage gestellt, von geltenden gesellschaftlichen Verhältnissen Abstand genommen und sie machen sich auf die Suche nach einer eigenen Identität und einem eigenen Lebensentwurf. Dieses Infragestellen des Status quo durch junge Menschen fällt mal mehr und mal weniger „radikal“ aus.

Im Kontext von Jugendarbeit bedarf es dann umso mehr einer Unterscheidung zwischen sicherheitspolitischen, präventiven und pädagogischen Aspekten. Jugendarbeit darf sich dabei, wie schon bei vielen gesellschaftlichen Themen zuvor, nicht einfach in die Pflicht nehmen lassen. Vielmehr muss Jugendarbeit sich deutlich auf ihre pädagogische Arbeit fokussieren, die sich prinzipiell an alle Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene richtet.

Anmeldung: alle Plätze sind bereits besetzt

 

Mai 2020 verlegt wegen Covid-19 auf:
07.-14.09.2020

Art of Inclusion

Training für Fachkräfte der Jugendarbeit, Alter: 18+, Länder: ganz Europa, Ort: Polen

Wenn Sie davon überzeugt sind, dass es besser ist, behinderte junge Menschen in die unterschiedlichsten Aktivitäten einzubeziehen anstatt gesonderte Veranstaltungen nur für Menschen mit einer Behinderung zu organisieren, und wenn Sie KollegInnen aus verschiedenen Ländern kennen lernen wollen, die das gleiche Ziel verfolgen, dann sind Sie bei diesem Training richtig.

Anmeldung: noch nicht geöffnet, aber Interessenbekundungen werden entgegen genommen

 

15.-24.07.2020
Feel Free to Act Free

Alter: 14-17 Jahre; Länder: Deutschland, Bulgarien, Portugal; Ort: Hirschluch

Dies ist ein multinationaler Theater-Workshop, an dessen Ende Aufführungen in Fürstenwalde und Berlin stehen werden. Gemeinsames Theater-Spielen fördert die Zusammenarbeit unter den Jugendlichen aus verschiedenen Ländern und stärkt ihr Selbstbewusstsein durch gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit.

Anmeldung: über die Jugendbasis Alpha 1 (juba-alpha1@jusev.de)

 

30.07-09.08.2020
„Aller guten Dinge sind drei“  – Jugendbegegnung anlässlich der Werkwoche

Alter: 16 -26 Jahre, Länder: Deutschland, Polen, Ort: Hirschluch

Die Werkwoche ist eine generationenübergreifende Veranstaltung der kulturellen Bildung mit verschiedenen künstlerischen Workshops; zeitgleich findet auch eine internationale Jugendbegegnung statt.

Schon seit vielen Jahren nehmen junge Leute aus Deutschland und Polen an dieser Jugendbegegnung teil und bereichern die künstlerischen Workshops sowie das kulturelle Rahmenprogramm. Damit für das Miteinander etwas mehr Zeit bleibt und der eigenständige Charakter dieser Begegnung zum Tragen kommt, reisen die ausländischen Teilnehmer/innen schon am Donnerstag, den 30. Juli an und möchten junge Leute aus Deutschland als Gastgeber treffen. Spiel, Sport, Ausflüge (auch nach Berlin) stehen in diesen ersten Tagen auf dem Programm, bevor dann am Sonntag die Workshops beginnen. Wer zwischen 16 und 26 Jahren alt ist, den laden wir auch zu diesem Vorprogramm (ohne Zusatzkosten) ein; bitte auf der Anmeldung vermerken.

Anmeldung: bei Emőke Bartalis (international@jusev.de)

Hier finden Sie unsere aktuellen Veranstaltungen mitsamt ausführlicher Beschreibung und dem Link zur Online-Anmeldung:

15.-24.07.2020
Feel Free to Act Free

Alter: 14-17 Jahre; Länder: Deutschland, Bulgarien, Portugal; Ort: Hirschluch

Dies ist ein multinationaler Theater-Workshop, an dessen Ende Aufführungen in Fürstenwalde und Berlin stehen werden. Gemeinsames Theater-Spielen fördert die Zusammenarbeit unter den Jugendlichen aus verschiedenen Ländern und stärkt ihr Selbstbewusstsein durch gemeinsamen Auftritt in der Öffentlichkeit.

Anmeldung: über die Jugendbasis Alpha 1 (juba-alpha1@jusev.de)

gefördert durch:

 

30.07-09.08.2020
„Aller guten Dinge sind drei“  – Jugendbegegnung anlässlich der Werkwoche

Alter: 16 -26 Jahre, Länder: Deutschland, Polen, Ukraine, Ort: Hirschluch

Die Werkwoche ist eine generationenübergreifende Veranstaltung der kulturellen Bildung mit verschiedenen künstlerischen Workshops; zeitgleich findet auch eine internationale Jugendbegegnung statt.

Schon seit vielen Jahren nehmen junge Leute aus Deutschland und Polen an dieser Jugendbegegnung teil und bereichern die künstlerischen Workshops sowie das kulturelle Rahmenprogramm. Damit für das Miteinander etwas mehr Zeit bleibt und der eigenständige Charakter dieser Begegnung zum Tragen kommt, reisen die ausländischen Teilnehmer/innen schon am Donnerstag, den 30. Juli an und möchten junge Leute aus Deutschland als Gastgeber treffen. Spiel, Sport, Ausflüge (auch nach Berlin) stehen in diesen ersten Tagen auf dem Programm, bevor dann am Sonntag die Workshops beginnen. Wer zwischen 16 und 26 Jahren alt ist, den laden wir auch zu diesem Vorprogramm (ohne Zusatzkosten) ein; bitte auf der Anmeldung vermerken.

Anmeldung: bei Emőke Bartalis (international@jusev.de)

gefördert durch:

Junge Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen bzw. chronischen Erkrankungen nehmen nur selten an internationalen Projekten (z.B. Jugendbegegnungen, Freiwilligendiensten) teil und haben geringere Chancen, durch Auslandsaufenthalte andere Länder und Kulturen kennenzulernen. Offenbar gibt es hier erhebliche Zugangsbarrieren zu solchen Programmen, was teilweise daran liegt, dass höhere gesundheitliche Risiken und Unterstützungsbedarfe zu Unsicherheiten führen. Im Rahmen dieses 3-Jahres-Projektes wollen wir gemeinsam mit unseren europäischen Partnern analysieren, welcher Art diese Risiken genau sind und wie durch geeignete Vorkehrungen ein sicheres Umfeld für die Teilnahme solcher Zielgruppen an internationalen Programmaktivitäten geschaffen werden kann.

Die beteiligten ausländischen Partner sind:
Hockey Ireland (Dachverband, Sportorganisation)
Conseil Départemental de Seine-Saint-Denis (öffentliche Verwaltung)
Akdeniz Egitim ve Istihdam Dernegi (Verein für Bildung und Beschäftigung)
Fundacja Nieprzetartego Szlaku (Stiftung)
Drawing to Health (Nichtregierungsorganisation für visuelle Kommunikation)
Associatat Babilon Travel Romania (Tourismusorganisation)
Ufcv Occitanie (Freiwilligendienstorganisation)

Die Projektdauer ist vom 01.09.2020 – 31.08.2023.

Aktivitäten und Events sowie Ergebnisse und Dokumente im Rahmen der Strategischen Partnerschaft werden an dieser Stelle veröffentlicht:

Projektphase 1 (September – Dezember 2020): Welche Risiko-Analysen, welches Risiko-Management und welche Kpazitäten der Krisenintervention werden in der internationalen Jugendarbeit schon bisher praktiziert? Gibt es dabei spezifische Bemühungen, um Menschen mit Einschränkungen und gesundheitlichen Problemen besonders zu berücksichtigen? Welche Organisationen haben Muster oder Beispiele und können dafür einen Beitrag leisten?

03.-06.01.2021 Transnationales Projekttreffen („Kick-Off Meeting“) in Hirschluch: Kennenlernen der Schlüssel-Personen des Projekts und der teilnehmenden Organisationen, Austausch der Ergebnisse aus der Projektphase 1 in den beteiligten Ländern, Verabredungen und Vereinbarungen zur Durchführung der weiteren Projektphasen und transnationalen Projekttreffen, Festlegung von Verantwortlichkeiten

Ansprechperson

Klaus Waiditschka
Telefon: 03361-74777-19
E-Mail: international@jusev.de

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