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Workshops der Werkwoche in Hirschluch vom 25. Juli - 01. August 2021

unter dem diesjährigen Motto "PrimaKlima"

Theater

Wettergötter

Passend zum Thema werden wir uns auf Ursachenforschung begeben.
Wir versenken uns diesmal in die ältesten überlieferten Werke der Theaterliteratur. Mit scharfem und ungetrübtem Blick werden wir die entscheidenden Sätze und Wendungen herausfiltrieren, die zur Rettung unseres Erdballs aus kunsthistorischer Sicht unverzichtbar sind.
Wegen der spektakulären jüngsten Erfolge in dieser Branche bauen wir eventuell filmische Elemente in unsere Inszenierung ein.
Bringt bitte jeder zwei alte Laken mit, auf dass wir uns angemessen kostümieren können.

Katja Kriegenburg

  • Bühnen und Kostümbildstudium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee
  • Ausstattungen für Puppentheater und Eventagenturen
  • Workshopleiter in Hirschluch seit 2002
  • Mutter von drei Kindern

www.puppenburg.de

Meditatives Zeichnen in der Natur

Meditatives Zeichnen in der Natur

All die kleinen Dinge um uns herum bringen uns in der Wahrnehmung ständig mit alten Erfahrungen, Denk-und Sehmustern, Gefühlen…. in Berührung. Auf diese Weise erleben wir die Welt und uns selbst.
„Das Blatt leer zu wischen“ hilft uns mit dem unbekümmerten, freien Blick eines Kindes, manche Dinge in einem völlig neuen Licht zu betrachten, ihr Wesen zu entdecken.
So sind wir in der Lage die Formen, Farben und Oberflächen zu benennen und ihnen unseren künstlerischen Ausdruck zu geben.

Der Weg

Entspannen
leichte Yoga Übungen verbunden mit Atemübungen sorgen für einen entspannten Energiefluss, helfen die Verbindung zu uns und unsere Konzentrationskraft zu stärken.

Betrachten
im meditative Betrachten der Natur unsere Sinne erwecken: Sehen, Riechen, Hören, Fühlen – Worte und innere Bilder finden

Konzentrieren
auf das Wesentliche in Form, Farbe, Beschaffenheit fokussieren

Zeichnen
dem inneren Bild eine künstlerische Form geben

Künstlerische Übungen
– Schnitzen von Rohfedern, das Material finden und sammeln wir vor Ort
– Lehmfarben und Beizen anrühren
– Pinselübungen: Zeichen setzen – Wort – Bild
– Zeichnen und Malen auf großen Bögen Papier und Pappe mit Kohle, dicken Pinseln, Federn, Hölzern

Wollen wir uns einlassen auf eine Reise in unsere schöpferische Vielfalt, braucht es
Offenheit, Neugier und Lust am Gestalten und Ausprobieren, spezielle Vorkenntnisse oder Fähigkeiten sind nicht erforderlich.

Herzlich Willkommen im Experimentierfeld LebensKunst
Heike Adner

Arbeitsmaterial
– Skizzenblock A 3, Stifte
– Alte Gläser für die Farben, Lappen
– Große Pappen und Papierbögen, Tapeten-oder-und Packpapierrollen (können alte Reste sein)
– Große Malerpinsel, breit, rund, flach, auch etwas dünnere Pinsel
– Decke oder Yogamatte
– Skizzenblock A 3, Stifte

Heike Adner

  • Bildhauerin
  • Das Thema meines Schaffens ist der Mensch zwischen Verletzbarkeit und Stärke auf der Suche nach
    dem Geheimnis im tief verborgenen Ich und seine Verbindung zu dem natürlichen Geflecht, in dem
    wir leben.
  • figürlichen Plastik, überlebensgroß bis Miniaturen, Relief, Porträt in Terrakotta, Bronze, Papier und
    Draht
  • Lyrik, Texte
  • Illustrationen, Grafik, Collagen
  • Kurse in figürlicher Plastik-Akademie Bad Rotenfels

www.heike-adner.de

Holz

Workshop Holz unter dem Thema: „ Kunst als Gebrauchsgegenstand“

Wer schon einmal in der Ethnologischen Sammlung eines Museums war, hat sicherlich bemerkt, dass die meisten der Gebrauchsgegenstände in irgendeiner Form künstlerisch gestaltet sind: Teller, Schalen, Krüge, Kämme, Messer usw.
Das zeigt, wie wichtig und wertvoll diesen Menschen jene Dinge sind.
In unserer Zeit sind die Dinge, die wir täglich benutzen vom praktischen Design geprägt.
Ich würde mit den Teilnehmern dieser Werkwoche versuchen, ein Objekt herzustellen, den sie als Gebrauchsgegenstand benutzen können und der eine ganz individuelle Handschrift trägt. Sei es in der Form oder als Dekor.
Als Material werden wir Holz verwenden und es diesmal Schnitzen. Das heißt, ausschließlich mit verschiedenen Schnitzmessern das Holz formen. Wir bleiben also im Kleineren Format.
Ich hoffe, dass jeder mit einer eigenen Idee kommt und freue mich auf eure Teilnahme.

Knuth

Knuth Seim

  • 1961 geboren in Karl- Marx- Stadt (jetzt Chemnitz)
  • Abitur, Ausbildung zum Steinmetz, Studium an der KH Berlin, Fachgebiet Bildhauerei
  • Seit 1988 freiberuflich
  • Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern
  • Teilnahme an Messen, z.B. der Art Brandenburg und Art Essenz (Berlin)
  • Teilnahme an verschiedenen Bildhauersymposien
  • Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen
  • Arbeiten im öffentlichen Raum (Ribbeck, Brandenburg an der Havel)
  • Projektleiter bei der Gestaltung von Schul- und Spielhöfen
  • 2012 Brandenburgischer Kunstpreis für Bildhauerei
  • Lebt und arbeitet in Wandlitz

Brettchenweben

Während der Werkwoche werden wir uns mit Bandwebtechniken befassen. Wir lernen eine der ältesten entdeckten Webtechniken, das Brettchenweben, kennen. Alle Völker der Welt haben diesen wunderbar logischen Prozess erkannt. Während der Woche werden wir lernen, wie wir beim Weben verschiedene Muster erzeugen können.

Die Praxis wird von einem theoretischen Abschnitt begleitet, der uns hilft, die Logik des Webens zu verstehen. So lernen wir zu beschreiben, zu „notieren“, was wir weben, und die bereits beschriebenen Noten zu interpretieren.

Alle, die davon nicht völlig begeistert sein sollten oder Lust haben noch mehr zu entdecken, haben die Möglichkeit, das Sattelgewebe zu probieren. Hier werden basierend auf einer anderen Logik die Bänder mit einem anderen Werkzeug erstellt.

Sári Bozzay

  • geboren in Budapest
  • Ich habe das Handwerk zum ersten Mal im Alter von 18 Jahren kennengelernt.
  • Mit der ungarischen traditionellen Motivwelt / Musterschatz habe ich drei Jahre lang gelernt, mit Leder zu arbeiten.
  • Die unendlichen Möglichkeiten der Brettchenwebtechnik beschäftigen mich seit drei Jahren. Ich unterrichte verschiedene Arten von Handwerkstechniken und lerne auch nach besten Kräften.
  • Ich studiere seit zwei Jahren ungarische Volkskultur in Cluj-Napoca, Rumänien.

Musik

Musik verbindet und gehört zweifellos zu den schönsten Dingen im Leben.
Wir wollen von der Gründung einer Band bis zum Konzert alle integrieren die Spaß am musizieren haben.
Musikalische Vorkenntnisse sind sehr hilfreich aber nicht zwingend erforderlich. Alle Musikrichtungen / Instrumente sind möglich . Es werden eine große Auswahl an Percussioninstrumenten vorgestellt und jede /er kann sich selbst ausprobieren.
Bitte wenn vorhanden eigene Instrumente mitbringen. (Keyboard ist vor Ort.)

Nach Möglichkeit musikalische Vorkenntnisse bzw. Interessen an mich weiterleiten.
detlevnutsch@gmx.de

Detlev Nutsch

  • Musiklehrer Fach Geige
  • 40 Jahre Erfahrung als Musiker ( Schlagzeug, Geige) Blues , Rock, Folk, Klassik

Improvisationstheater

DEUTSCHE ÜBERSETZUNG UNTEN

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Theater Workshop: „New Better World“

How can I save our world – discussion
The starting point for our exploration and discussion are threats to the natural world, to the human world, and to the planet as a whole. We will consider what our contribution as artists and young people should be to save our beautiful world from disaster – environmental pollution and global warming. We will express our concerns and hopes for change through our performance in which we will present our opinion on this subject.

Individual concept and researches
My Theater Workshops based on an individual concept and individual researches of each participant. The main method is creative work based on improvisation and the ideas of participants as an actors. During my workshops, young people learn how to create their own acting training method, how to prepare their body and voice for stage work, how to play, speak and move on stage, how to relax and finally how we can build our own performance.

The method of „Poor Theater“
In our work on stage, the most important thing is Jerzy Grotowski’s main theatrical idea, „Poor Theater“. What does it mean? In the definition presented by Grotowski in the text „Towards a poor theater“, this form of theater emerges as a result of the process of reduction, in which the theatrical performance is purged of all unnecessary elements.

Final presentation
During improvisation, the theater group will create the entire theater structure (performance) as an individual voice about our world, and at the end will present the final presentation together.

About Jerzy Grotowski’s poor theater and link to theory and biography of Jerzy Grotowski (for interested people)
http://culture.pl/en/artist/jerzy-grotowski

Working language will be English, but we will include everyone independent of your language skills.

 

 

DEUTSCH

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Theaterworkshop „Das neue bessere Leben“

Wie kann ich unsere Welt retten? – Diskussion
Ausgangspunkt für unsere Erforschung und Diskussion sind Bedrohungen für die natürliche Welt, die menschliche Welt und den gesamten Planeten. Wir werden überlegen, welchen Beitrag wir als Künstler und junge Menschen leisten sollten, um unsere schöne Welt vor Katastrophen zu retten – Umweltverschmutzung und globale Erwärmung. Wir werden unsere Bedenken und Hoffnungen auf Veränderung durch unsere Leistung zum Ausdruck bringen, in der wir unsere Meinung zu diesem Thema darlegen werden.

Individuelles Konzept und Recherchen
Meine Theaterworkshops basieren auf einem individuellen Konzept und individuellen Recherchen jedes Teilnehmers. Die Hauptmethode ist kreative Arbeit, die auf Improvisation und den Ideen der Teilnehmer als Schauspieler basiert. Während meiner Workshops lernen junge Menschen, wie sie ihre eigene Schauspieltrainingsmethode entwickeln, wie sie ihren Körper und ihre Stimme auf die Bühnenarbeit vorbereiten, wie sie auf der Bühne spielen, sprechen und sich bewegen, wie sie sich entspannen und schließlich wie wir unsere eigene Leistung aufbauen können.

Die Methode des „Armen Theaters“
Bei unserer Arbeit auf der Bühne ist das Wichtigste Jerzy Grotowskis Haupttheateridee „Poor Theatre“. Was bedeutet das? In der Definition, die Grotowski im Text „Auf dem Weg zu einem armen Theater“ vorstellt, entsteht diese Form des Theaters als Ergebnis des Reduktionsprozesses, bei dem die Theateraufführung von allen unnötigen Elementen befreit wird.

Abschlusspräsentation
Während der Improvisation wird die Theatergruppe die gesamte Theaterstruktur (Performance) als individuelle Stimme über unsere Welt erstellen und am Ende die Abschlusspräsentation gemeinsam präsentieren.

Über Jerzy Grotowskis armes Theater und Verbindung zur Theorie und Biographie von Jerzy Grotowski (für Interessierte)
http://culture.pl/en/artist/jerzy-grotowski

Arbeitssprache wird Englisch sein, aber wir werden jeden unabhängig von den Sprachkenntnissen einbeziehen.

Janusz Janiszewski

  • director, actor, drama teacher (Poland)
  • Regisseur, Schauspieler, Schauspiellehrer (Polen)

Reference:

Culture Hous 13 Muz in Szczecin / Poland: https://13muz.eu/

Theatre Uhuru: https://www.facebook.com/uhuruteatr/

Janusz Janiszewski – Theatre Workshops & International Projects: https://www.facebook.com/janiszewskiworkshops/?modal=admin_todo_tour

Digitalfotografie

Wir leben in einem Zeitalter der Bilderfluten.
Die Digitalisierung der Fotographie hat sehr dazu beigetragen.
Alle sind ständig von Bildern umgeben.
Und fast alle sind an der unaufhörlichen Bilderproduktion beteiligt.

Eine gute Kamera ist von Vorteil.
Es können aber auch Fotos mit einfachen Fotoapparaten oder Handys gemacht und verarbeitet werden.
Die Grundlagen von Licht und Gestaltung gelten da genauso.

Es gibt einige Laptops und Kameras vor Ort…
Wer eine eigene Ausrüstung hat, sollte sie mitbringen
(und übrigens auch die Benutzerhandbücher mit einpacken!)

Empfohlene freie Software:
-Lightzone
-RAW-Therapee
-GIMP
-Darktable
-PhotScape
-und die Software, der jeweiligen Kamerahersteller
Fragen zu Photoshop und Co. werden natürlich auch beantwortet…

Joachim Dette

  • hat an der Kunsthochschule Berlin und an der New York Studio School studiert
  • er ist heute vorwiegend Theaterfotograf, arbeitet aber auch im eigenen Studio
  • ganz nebenbei ist er auch als Jazzmusiker unterwegs…

Schwarz-Weiß-Fotografie

FOTOGRAFIEREN! ENTWICKELN! VERGRÖßERN! Aller guten Dinge sind drei. das schaffen wir!

harald

Harald Hauswald

  • freiberuflicher Fotograf seit 1989
  • Fotograf der Stephanusstiftung von 1981-1989, Fotografengruppe OSTKREUZ
  • größere Reportagen in STERN, ZEITMAGAZIN, GEO u.a.
  • eigene Ausstellungen in Deutschland, USA, Schweiz, Frankreich, Italien

Motion.Stop.Motion

MOTION.STOP.MOTION für Kinder ab 8 Jahre

Unser Workshop kommt im Doppelpack. Artistik trifft auf Animationsfilm.

Wir möchten Euch Grundlagen in Akrobatik/ Pyramidenbau und Trickfilmtechnik vermitteln. Wir wollen gerne in 2 Gruppen die Workshops abwechseln, damit ihr Beides machen könnt. Ein akrobatischer Animations- Film ist das Ziel und dafür ist Eure Bewegungsfreude und Eure Kreativität gefragt. Ist der Klimawandel eine unaufhaltbare Kettenreaktion oder können wir ihn noch aufhalten?
Bringt bitte Sportkleidung und einen bunten Regenschirm mit.

Wir sind Nina Siller, Theater- und Zirkuspädagogin und Michael Schmacke, Künstler und Medienpädagoge. Wir freuen uns darauf, diesen spannenden Workshop zu leiten.

Nina Siller & Michael Schmacke

Nina Siller

  • freiberufliche Circus- und Theaterpädagogin
  • gibt Artistik- und Schauspielunterricht und macht Regie- und Choreografiearbeit für unterschiedliche Träger und Projekte
  • sie besuchte in England die Artistenschule Fool Time und in Berlin die Schauspielschule Theater Zerbrochene Fenster
  • absolvierte Weiterbildungen in Sprecherziehung am Europäischen Theaterinstitut und Theaterpädagogik nach BUT am Sozialpädagogischen Institut SPI

Michael Schmacke

  • 1965 geboren in Berlin
  • seit 1988 freischaffender Künstler
  • seit 1991 Filmemacher mit Schwerpunkt Stop Motion Animation
  • Meine Filme wurden auf internationalen Festivals gezeigt
  • Seit 2008 gebe ich Workshops in Stop Motion Animation, habe so unzählige Filme gedreht, meistens mit Kindern und Jugendlichen, aber auch mit Erwachsenen.
  • Ergebnisse gibt es auf www.trickfilmreporter.org zu sehen.

Kinderbetreuung

Liebe Eltern,

während ihr in den Workshops seid, übernehme ich, Johanna, in diesem Jahr die Betreuung eurer Kinder. Die Kids können gemeinsam mit mir Hirschluch entdecken, den Wald erforschen und auf dem Spielplatz spielen. Die Ideen und Wünsche, die die Kinder haben, finden bei mir Gehör und werden in die Gestaltung der Vor- und Nachmittage einfließen. Sollte doch einmal zu schlechtes Wetter zum Rausgehen sein, nutzen wir die Innenräume und werden basteln, malen, lesen und spielen.

Ich betreue eure Kinder am Vormittag, nach dem Morgengebet bis zum Mittag, (3h) und am Nachmittag, nach dem Kaffee bis zum Abendbrot (3h). Bitte gebt euren Kindern bei sonnigem Wetter einen Sonnenhut und Sonnencreme mit, bei schlechtem Wetter wetterfeste Kleidung.

Kinder im Alter von 4 bis 8 Jahren können ohne weiteres an der Kinderbetreuung teilnehmen. Auch für jüngere Kinder besteht die Möglichkeit, für sie sollte aber ein betreuender Erwachsener dabei oder nach Absprache in Reichweite bleiben.

Ich freue mich schon!

Johanna Ullrich

  • Jahrgang 92
  • Studium Theaterwissenschaft an der Uni Leipzig
  • derzeit Studium der Sozialen Arbeit an FH Potsdam
  • arbeitet als päd. Mitarbeiterin im Jugendclub (mit 8 – 22jährigen)
  • Erfahrungen mit jüngernen Kindern im Kindergarten (Freiwilligenjahr)

Ansprechpersonen

Barbara Hink

Leitung der Werkwoche

033678 695 15

hirschluch@jusev.de

Emőke Bartalis

Anmeldung und Koordination

03361 74777 20

international@jusev.de