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Workshops der Werkwoche in Hirschluch vom 21. - 28. Juli 2019

unter dem diesjährigen Motto "Weniger ist mehr"

Hörspiel

Das Workshop-Motto „weniger ist mehr“ bietet sich geradezu dafür an, um sich mit einfachen Mitteln der Tonaufnahme einem rein akustischen Abenteuer anzunähern.

Ich lade Kinder (ab 12 Jahren), Jugendliche und Erwachsene dazu ein sich mit meiner Unterstützung eine oder mehrere aufregende Kurzgeschichte(n) auszudenken und diese spielerisch, voller Fantasie, mit Geräuschen und (eigener) Musik umzusetzen.

Ob mobiles Aufnahmegerät, Diktiergerät, oder auch Smartphone: Bringt mit womit ihr glaubt aufnehmen zu können – wir probieren es aus. Wir wollen kein Hochglanzprodukt sondern das unverfälschte Experiment.

Sebastian Borchers

  • koordiniert derzeit das Projekt „PolenMobil“ am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, welches Schulen Land, Leute und die Sprache unseres Nachbarn Polen näher bringt.
  • Er ist zudem Musikwissenschaftler und als freischaffender Autor und Tontechniker tätig.

Digitalfotografie

Wir leben in einem Zeitalter der Bilderfluten.
Die Digitalisierung der Fotographie hat sehr dazu beigetragen.
Alle sind ständig von Bildern umgeben.
Und fast alle sind an der unaufhörlichen Bilderproduktion beteiligt.

Was ist ein gutes Bild, ein schönes, ein wichtiges?
„WENIGER IST MEHR“   ist dieses Jahr unser Motto.
Vielleicht gelingt das ja mit der Konzentration auf nur EIN Thema?

Hier schonmal ein paar Vorschläge:
-Portrait
-Pflanzen
-Reportage
-Gruppenfoto
-Landschaft
-…

Eine gute Kamera ist von Vorteil.
Es können aber auch Fotos mit einfachen Fotoapparaten oder Handys gemacht und verarbeitet werden.
Die Grundlagen von Licht und Gestaltung gelten da genauso.

Es gibt einige Laptops und Kameras vor Ort…
Wer eine eigene Ausrüstung hat, sollte sie mitbringen
(und übrigens auch die Benutzerhandbücher mit einpacken!)

Empfohlene freie Software:
-Lightzone
-RAW-Therapee
-GIMP
-Darktable
-PhotScape
-und die Software, der jeweiligen Kamerahersteller
Fragen zu Photoshop und Co. werden natürlich auch beantwortet…

Joachim Dette

  • hat an der Kunsthochschule Berlin und an der New York Studio School studiert
  • er ist heute vorwiegend Theaterfotograf, arbeitet aber auch im eigenen Studio
  • ganz nebenbei ist er auch als Jazzmusiker unterwegs…

Gesang

Tatsächlich benötigen wir für unseren Gesangsworkshop sehr wenig. Alles Notwendige für das Singen haben wir in uns und ich möchte euch – die schon mutigen und die vielleicht noch zaghaften und zweifelnden Sänger – herzlich einladen, das zu erspüren und zu entdecken.
Ich bringe viele Lieder mit und zusammen mit euren Ideen werden wir daraus wieder unser Programm wachsen lassen, das wir dann zu Gehör bringen. Welche Lieder können wir füllen, beleben. Es wird nicht darum gehen, schwierigste Chorsätze zu singen, sondern jedem Ton mit Freude zu begegnen.

Das scheint sehr wenig zu sein, aber wie das Motto schon sagt, oft bedarf es gerade einer Konzentration auf Weniges, damit Schönes entsteht.

Wenn ihr ein Instrument spielt, vielleicht auch nur ein wenig, dann bringt es gern mit. Wir können den einen oder anderen Ton sicher wieder gut gebrauchen.

Anke Heuer

  • Studium Gesang und Gesangspädagogik an der HfM „Carl Maria von Weber“, Dresden
  • arbeitet seit vielen Jahren als Gesangslehrerin und Kursleiterin für Gruppen
  • Dozentin an der Vhs
  • „Das Hauptanliegen meiner pädagogischen Arbeit ist der freudvolle Umgang mit der eigenen Stimme“

Schwarz-Weiß-Fotografie

weniger ist mehr, ein sehr bekannter und guter spruch. regt zum nachdenken an und hilft oft das ziel besser zu ereichen, als wenn man viele umwege einbaut oder um die ecke denkt.

also dieses jahr gibts nur einen film für jeden, 1,5 blatt papier für jede vergrösserung und eine minute zeit pro motiv.

alles quatsch natürlich nicht, wir machens wie immer, denn bei uns (wir sind was besonderes) trifft der spruch nicht ganz zu. fotografieren heisst probieren, ausreitzen, experimentieren, suchen – finden. dafür brauchts zeit, muse, geduld und auch material. soll ja was rauskommen unterm strich, denn da wird abgerechnet zum schluss.

harald

Harald Hauswald

  • freiberuflicher Fotograf seit 1989
  • Fotograf der Stephanusstiftung von 1981-1989, Fotografengruppe OSTKREUZ
  • größere Reportagen in STERN, ZEITMAGAZIN, GEO u.a.
  • eigene Ausstellungen in Deutschland, USA, Schweiz, Frankreich, Italien

Holz- und Linolschnitt

Holz- und Linolschnitt

Anfangen werden wir mit Zeichnungen, die uns als Entwürfe für die Drucke dienen werden. Das Motiv wird seitenverkehrt auf eine Holz- bzw. Linolplatte übertragen, aus der mit einem kleinen Hohlmesser die Bereiche herausgeschnitten werden, die später nicht drucken, also auf dem Papier weiß bleiben sollen. Der so entstandene Druckstock wird mit Farbe eingewalzt, die stehengebliebenen Partien werden somit gefärbt und drucken dann auf das Papier. Dabei gibt es keine Zwischentöne sondern nur schwarz oder weiß, Druck oder Nichtdruck. Es geht also viel ums Weglassen – weniger ist mehr.
Ich werde eine Druckpresse mitbringen mit der bis A4 gedruckt werden kann, sowie verschiedene Papiere, Messer und Druckfarben. Wenn ihr Druckmaterialien und -werkzeuge habt – gerne mitbringen, auf jeden Fall aber Zeichenzeug und Lust aufs Zeichnen, Kritzeln, Schneiden, Drucken und Probieren…
Bildmotive gibt’s in Hirschluch und wer nach Fotos arbeiten will,  Extrawünsche oder verrückte Ideen hat – auch mitbringen!

In Vorfreude, Eure Maria

Maria Mähler

  • hat an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee studiert
  • 1999 mit dem Meisterschülerdiplom abgeschlossen
  • malt und zeichnet für Kinder- und Naturbuchverlage, Naturschutzorganisationen und private Kunden

www.maria-maehler.de

Figurenbau

Dieser Workshop vermittelt die Grundlagen des Figurenbaus.

Dabei können beim Bau einer eigenen Figur erste Erfahrungen mit den dazu geeigneten Materialien gemacht, sowie verschiedene Herstellungsmethoden und deren technische Anforderungen ausprobiert werden.

Ob als plastische Darstellung eines Menschen in Form einer Portraitbüste, eines Kopfes bzw. einer Miniaturfigur oder als Phantasiewesen – eine selbstgeschaffene Figur ist nicht nur schmückendes Element, sondern auch wertvolle Erinnerung oder individuelles Geschenk.

Bei der Gestaltung der Figur kann  nach aussagekräftigen Fotos der nachzubildenden Person (Fotos von vorn und von der Seite), nach Modell oder der eigenen Phantasie gearbeitet werden. Der Kurs ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Die benötigten Materialien stehen zur Verfügung, soweit vorhanden kann eigenes Modellierwerkzeug mitgebracht werden.

Ich freue mich auf eine kreative gemeinsame Woche.

Judith Mähler


Judith Mähler

  • geboren in Berlin studierte ab 1995 an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Kostüm- und Bühnenbild bei Peter Schubert und Roland Schimmelpfennig
  • während des Studiums verstärkte sich ihre Vorliebe für das Gestalten von Figuren
  • nach ihrem Diplom 2003 baute ein eigenes Atelier für Figurenbau, und Kostüm- und Bühnenbild auf und ist seitdem freiberuflich als Figurenbildnerin und Bühnen-und Kostümbildnerin für verschiedene Theater, Werbeagenturen und private Auftraggeber tätig
  • Projekte u.a. mit den Regisseurinnen und Regisseuren Gernot Grünewald, Wulf Twiehaus, Tatjana Rese, Ragna Guderian, Chris Kondek, Milena Paulovics, Alexander Kubelka, Nico Dietrich, Philipp Löhle, Arnim Petras und Frank Abt führten sie an verschiedenen Theater in Deutschland und Österreich

www.judith-maehler.de

Filzen

Ein Hauch von Kleid

Leichte Kleidungsstücke auf transparente Stoffe nahtlos gefilzt

Wie ist es möglich, mit nur 40 Gramm Wolle ein Kleid zu filzen?

Filzkleidung ist auch im Hochsommer tragbar, wenn Sie  mit fließenden leichten Seidenstoffen und nur sehr wenig Wolle hergestellt wird.

Wir entwerfen  die Kleidungsstücke durch Zeichnen und Skizzieren.

Durch die Herstellung von Filzproben erarbeiten wir die gewünschte Textur, erforschen  die Grenzen von Transparenz und Haltbarkeit , probieren Oberflächeneffekte und können den Schrumpfungsgrad der Wolle berechnen.

Die Kleidungsstücke werden über einer Schablone (Schnitt),welche durch Messen und Rechnen entsteht, gefilzt. Die eingefilzten Stoffe und Seidenfasern  geben dem Filz Leichtigkeit, Transparenz und Haltbarkeit.

Der Filzprozesses hat viele Phasetten, meditativ, technisch, sinnlich, kraftvoll und jede ist wertvoll.

Der Moment ist immer wieder faszinierend, das selbst gefilztes Kleidungsstück anzuprobieren und beglückt festzustellen: Es passt, sieht wunderschön aus und fühlt sich herrlich an…

Sabine Reichert-Kassube

  • lebt und arbeitet in Berlin-Friedrichshagen
  • Handweberin, Dipl. Textiltechnikerin, Kunsttherapeutin
  • 1996 erste Begegnung der Filztechnik bei Dietrich Jakobs (Berliner Filz)
  • seit 2001 TERRALANA – Ladenatelier in Berlin Friedrichshagen
  • entwicklung der eigenen Filztechnik, ua. Spitzenfilz, Weiterbildungen bei internationalen Filzkünstlern
  • seit  2002 Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im deutschsprachigen Raum
  • Kurstätigkeit im eigenen Atelier , Dozentin bei Filzsymposien in Deutschland
  • Arbeitsaufenthalte in Dänemark, Kirgistan und der Schweiz, seit 2013 regelmäßige Studienreisen nach Kirgistan, Begegnung mit traditionellen zentralasiatischen Textiltechniken
  • seit 2008 Organisation und Ausstattung von thematischen Modeperformance
  • 2015 Organisatorin einer  internationalen Modenschau anlässlich des FilzFestival Berlin
  • 2018 Organisation einer Textilstudienreise nach Kirgistan

Zirkus

LEITERAKROBATIK (ab 8 Jahre)

Eine Leiter ist ein Gerät zum Hinauf- und Hinabsteigen mit Sprossen, die links und rechts in zwei Holme eingepasst sind. Oder?? So steht’s auf Wikipedia, aber Leitern sind viel mehr als das:

Leitern sind ein tolles, sehr vielseitiges artistisches Requisit und garantieren Spaß und schnelle Erfolge beim Zusammenspiel als Team. Im Workshop soll mit Hilfe von 2 Leitern Balance erprobt, Grundfiguren, z.B. der Handstand geübt und andere akrobatische Elemente unterstützt werden.

Leichtigkeit, Stärke und Mut sollen erfahren werden, und schließlich aus  Improvisationselementen  eine  Choreografie entstehen. Ein lebendiges, poetisches Menschenpuzzle.

Nina Siller

  • besuchte in England die Artistenschule FOOL TIME
  • studierte in Berlin  Schauspiel am THEATER ZERBROCHENE FENSTER, wo sie ihre Liebe zur Darstellenden Kunst entdeckte.
  • seitdem folgten Engagements in Dublin und Berlin und Inszenierungen  von Sprech- bis Tanztheater
  • absolvierte Weiterbildungen, u.a in Theaterpädagogik nach BUT am SPI
  • seit 2012 arbeitet als selbstständige Circus- und Theaterpädagogin und kreiert mit Kindern und Erwachsenen kleine und große Aufführungen

Youtubevideos

YOUTUBEVIDEOS (ab 12 Jahre)

Sie werden viel zu viel geguckt, darüber sind zumindest Eltern sich einig, also lasst uns kreativ mit der Unsitte umgehen und selbst noch welche dazuladen!

Wir arbeiten in kleinen Gruppen, überlegen ein Thema, eine Aussage, suchen den dafür notwendigen Kram zusammen oder stellen ihn selber her, filmen wahrscheinlich einfach mit dem Handy und schneiden das ganze entweder am Rechner oder auch gleich auf dem smarten Phone.

Bringt also Ideen mit und eventuell auch schon ein bisschen Ausstattung dafür, ansonsten machen wir alles selbst!

Beispielvideo: https://www.flickr.com/photos/tilcor/3778269506/

Katja Kriegenburg

  • Bühnen und Kostümbildstudium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee
  • Ausstattungen für Puppentheater und Eventagenturen
  • Workshopleiter in Hirschluch seit 2002
  • Mutter von drei Kindern

www.puppenburg.de

Kinderbetreuung

Liebe Eltern,

mit den Kindern (4-8 Jahre) entscheide ich gemeinsam am ersten Tag, was wir machen wollen. Die Wünsche und Fantasien der Kinder möchte ich gerne einfließen lassen und den Rahmen nur grob abstecken. Wir werden in den Wald gehen, uns verkleiden, malen und basteln, lesen und einfach je nach Wetterlage versuchen, immer draußen zu sein. Wir nutzen die Spielsachen, Bastelmaterialien und die gesamte schöne Anlage von Hirschluch.

Ich betreue die Kinder am Vormittag (3h) (nach dem Morgengebet bis zum Mittagessen) und am Nachmittag (3h) (nach dem Kaffee bis zum Abendbrot).

Kleinere Kinder können auch an der Kinderbetreuung teilnehmen, für sie sollte aber ein betreuender  Erwachsener dabei oder nach Absprache in Reichweite sein.
Ich freu mich schon!

Bella Höch

  • Jahrgang 87
  • Fachabi, Floristin, MTA
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Hirschluchreisende seit 9 Jahren
  • Kinderbetreuung seit 4 Jahren

Ansprechpersonen

Barbara Hink

Leitung der Werkwoche

033678 695 15

hirschluch@jusev.de

Emőke Bartalis

Anmeldung und Koordination

03361 74777 20

bildung-hirschluch@jusev.de