Überspringen zu Hauptinhalt

Bereits seit einiger Zeit ist der Wandel hin zu einer multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft und Kultur auch in Brandenburg Realität geworden. Solche Veränderungen lösen Ängste aus.

Wollen wir Parallelgesellschaften, Lagerdenken, Hassparolen und gewalttätige Auseinandersetzungen verhindern, müssen wir uns diesen Herausforderungen stellen. Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Hierzu wollen wir unseren Beitrag leisten und organisieren Begegnungen von jungen Menschen unterschiedlicher Religionen, Weltanschauungen und Lebenseinstellungen („interreligiöse Begegnungen“) als Teil der sozialen und kulturellen Bildung im Land Brandenburg.

Unsere Ziele

Bewusstsein schaffen über Vorurteile und Ängste aufgrund der Andersartigkeit von religiösen oder weltanschaulichen Ausdrucksweisen und Lebensformen und diese abbauen.

Verständnis schaffen für die Werte, die einer unterschiedlichen religiösen Praxis zugrunde liegen und einen konstruktiven Austausch dazu anstoßen.

Für religiös begründete Diskriminierungserfahrungen sensibilisieren und die eigenen Haltungen und Einstellungen reflektieren.

Für unsere Partnerorganisationen (Kirchengemeinden, Schulen, Vereine) wünschen wir uns:

  • die Öffnung der Einrichtungen für die Kooperation mit externen Partnern
  • die Orientierung auf Kinder- und Jugendliche als Gesamtpersönlichkeiten , was auch  ihre religiösen und weltanschaulichen Bedürfnisse und Einstellungen einschließt
  • die Wahrnehmung von Religion als Teil unserer Kultur, die die Werte und Normen des Zusammenlebens in unserer Gesellschaft prägt

Unsere Angebote

  • Mehrtägige Bildungsveranstaltungen in der Bildungsstätte, die ggf. durch Vor- und Nachbereitungstreffen in den Kirchengemeinden, Vereinen oder Schulen ergänzt werden können
  • Mitwirkung bei Projektwochen in Schulen
  • „Schnupperangebote“ als 2 stündige Workshops vor Ort

Themenbeispiele

für Jugendliche:

Basecap, Kopftuch, Turban oder Kippa?

Reflexion über die Zugehörigkeit zu einer Gruppe bzw. (Sub-)Kultur, Austausch über die Bedeutung von Zugehörigkeitsmerkmalen und deren Konfliktpotential, Erweiterung des Erfahrungshorizonts und des Verständnisses für das Anderssein.

Beten: mega-out oder tägliche Praxis?

Kennenlernen von religiöser Praxis verschiedener Religionen, Begegnung und Austausch zwischen Zugewanderten und Eingesessenen, Erweiterung des Erfahrungshorizonts und des Verständnisses für das Anderssein.

Ausbildung zum Peer-Leader für interreligiöses Zusammenleben

Kompetenzerwerb für die Vermittlung in Konflikten, die sich aus unterschiedlichen religiösen Vorstellungen und Praktiken ergeben können.

Mitwirkung oder Teilnahme beim Jugendparlament der Religionen

Dialog über die jeweils eigene religiöse Verortung, Erwerb von Kenntnissen und Verständnis für Glaubensinhalte und –praxis anderer Religionen, Einüben der Anerkennung und Wertschätzung von Verschiedenheit.

für Teamer/innen und Seminarleitungen, Lehrer/innen und Fachkräfte :

Sensibilisierung für den Umgang mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen

Erwerb von Grundwissen über verschieden Religionen, insbesondere Christentum und Islam; Vermittlung von Methodenkompetenz im Umgang mit verschiedenen Religionen und Weltanschauungen in Seminarkontexten; Erwerb von Sprachfähigkeit zu religiösen Fragen und Unterschieden.

für Elterntreff:

Warum wir mit den Kindern über Religionen reden sollten?

Offenheit und Vertrauen der Eltern für einen Dialog und interreligiöse Begegnung gewinnen und Befähigung der Eltern, mit ihren Kindern auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Ansprechperson

Liliana Kiefer
Bildungsreferentin
Telefon: 033678 695 14
Fax: 033678 695 99
E-Mail: religionen@jusev.de

gefördert durch

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Kontaktformular

Zu welchem Thema wollen Sie Ihre Anfrage stellen

*Pflichtfelder;
Die hier erhobenen Daten werden von uns zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verarbeitet. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren Datenschutzhinweisen.

reCAPTCHA erforderlich.