Workshops der Werkwoche in Hirschluch vom 06. - 13. August 2017

unter dem diesjährigen Motto "THESE-ANTITHESE-KUNSTTHESE"

Schwarz-Weiß-Fotografie

SW Fotografie 1.
SW Fotografie 1.
SW Fotografie 2.
SW Fotografie 3.
SW Fotografie 4.

Wir werden fotografieren wie immer, ebenso entwickeln und vergrößern. Was wir noch machen könnten, wäre etwas über Bildaufbau, Bildgestaltung und inhaltlich Dinge zu reden, ev. bekommen wir die eine oder andere These zusammen.

Harald Hauswald

  • freiberuflicher Fotograf1981-1989
  • Fotograf der Stephanusstiftung 1990 Fotografengruppe OSTKREUZ
  • größere Reportagen in STERN, ZEITMAGAZIN, GEO u.a.
  • eigene Ausstellungen in Deutschland, USA, Schweiz, Frankreich, Italien

Digitalfotografie

Wir wollen mit Fotos von Hirschluch, der Werkwoche und dem, was uns umgibt berichten. Wenn es um Bilderproduktion geht, ist die Digitalfotografie am schnellsten. Was ist ein gutes Bild, ein wichtiges, ein schönes?

Schwerpunkt sind die inhaltlichen, gestalterischen und technischen Aspekte der Fotografie. Wir werden eine Homepage betreiben, wo Bilder und begleitende Texte schon während der Werkwoche täglich erscheinen. Am Ende der Werkwoche gibt es eine Ausstellung mit unseren besten Fotos und  eine Zeitung mit den wichtigsten Beiträgen über die Werkwoche. Wer gern schreibt ist also auch herzlich willkommen.

Eine gute Kamera ist von Vorteil. Es können aber auch Fotos mit einfachen Fotoapparaten oder Handys gemacht und verarbeitet werden. Die Grundlagen von Licht und Gestaltung gelten da genauso.

Es gibt einige Laptops und Kameras vor Ort. Wer eine eigene Ausrüstung hat, sollte sie mitbringen.

Empfohlene freie Software:
(Bitte immer jeweils die neueste Version!)

  • Lightzone
  • RawTherapee
  • Gimp und eventuell Gimphoto
  • Scribus
  • Inkscape
  • Open Office
  • WordPress

Fragen zu Photoshop und Co. werden natürlich auch beantwortet…

Joachim Dette

hat an der Kunsthochschule Berlin und an der New York Studio School studiert. Er ist heute vorwiegend Theaterfotograf, arbeitet aber auch im eigenen Studio und ist ganz nebenbei auch als Jazzmusiker unterwegs…

Theater

Theater 1
Theater 1
Theater 3
Theater 4
Unbenannt-1

Volle Fahrt voraus!

Im Theater gibt es viel Handwerk das gemeistert werden will. Die Stimme richtig einsetzen, dabei noch möglichst den richtigen Text sagen am richtigen Ort, zur richtigen Zeit in die richtige Richtung blicken mit der passenden inneren Stimmung, die die richtige Gestik und Mimik hervorbringt, ins rechte Licht gesetzt gut kostümiert und geschminkt vor dem passendem Hintergrund und wenn was schief geht auch noch improvisieren. Wieder werden wir in möglichst jedem dieser Bereiche gemeinsam arbeiten (natürlich mit Hauptaugenmerk auf euch als Schauspieler) um gemeinsam das Handwerk zu meistern und uns dem alljährlichen Wahnsinn hinzugeben in nur einer Woche mit viel Spaß und Intensität ein Stück auf die Beine zu stellen. Dazu braucht ihr nur gemütliche Probenkleidung sowie den Willen euch einfach drauf einzulassen und den Rest kitzeln wir gemeinsam aus uns heraus. Bringt gerne eure Instrumente oder verrücktesten Kleiderschrankinhalte mit.

Ich freu mich schon wahnsinnig!

Björn Kossahl

  • Schauspieler, Fotograf, Webentwickler, Mensch
  • beim Theater „Die Boten“ seit 1998
  • bei der Werkwoche seit 1997
  • beim Leben seit 1981

Malerei und Grafische Experimente

GEGEN-SÄTZE

Malerische Dialoge mit Acryl, Tempera und Farbpigmentmischungen werden geführt und grafische Kontraste mittels experimenteller Drucktechniken entdeckt.

Ausflüge in die Kunstgeschichte von dialogisch arbeitenden Künstlern/-innen und Bildmaterial von Theaterinszenierungen, Skizzen, Schriftblätter können Anregung sein für Bildkompositionen.

Mögliche  Dialoge auf den Bildern sind: Himmel und Erde, Mann und Frau, Pflanze und Tier, Dunkles im Hellen, Helles im Dunklen…Kontraste gehen einen spannungsvollen Dialog ein.

Die Gegenüberstellung gegensätzlicher Positionen erschafft im dynamischen Malprozess eine neue Ebene, schafft eine Synthese und darf reflektiert werden – mit einer Kunstthese.

Ziel ist neben der Aneignung neuer Sichtweisen und Verfolgen des eigenen künstlerischen Weges der Austausch in der Gruppe und  die gemeinsame Präsentation der Ergebnisse als ein „ganzheitliches Ergebnis“.

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Angelika Ludwig

  • 1954 geboren in Zwickau
  • 1973-1977 Studium in Dresden
  • 1987-1990 Studium Malerei und Grafik an der Bezirkskulturakademie Berlin
  • seit 1991 Mitglied im Verband Bildender Künstler Berlin
  • 1991-1995 Projektleiterin Bildende Kunst im „Alte Möbelfabrik e.V.“
  • seit 1992 Dozentin für Malerei und Grafik an der Volkshochschule Berlin-Köpenick
  • 1992-1994 Studium an der Universität der Künste Berlin „Kunst im Kontext“
  • seit 1995 Bühnen -und Kostümbild am Schlossplatztheater Berlin
  • 2003 Klangkunstbühne bei Achim Freyer an der UdK Berlin
  • 2004 -2005 Akademie für digitale Medien „cimdata“, Berlin
  • 2008 – 2011 Dozentin im Künstler- und Galeriehaus Spiekeroog
  • Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland
  • Arbeiten in der Galerie Friendly Society Berlin

Bildhauerei - Gips

Wir werden versuchen, das mitgebrachte Objekt als Natur- Skulptur zu begreifen und in ein größeres Format umzusetzen.  Als Material verwenden wir Gips, den wir durch auftragen und abhacken in Form bringen. Als Gerüst wird ein Armierungseisen gebogen, welches dem Objekt Stabilität gibt. Es geht hierbei im Wesentlichen um eine Schule des Sehens und des Nachempfindens von Kräfteverläufen. Es soll möglichst nicht nur beim Abbild bleiben. Die  mit dem Fundstück verbundene Assoziation werden wir stärker herausarbeiten und eine eigenständige Skulptur entwickeln.

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Knuth Seim
– Bildhauer –

Vita

Bildnerische Arbeiten in Stein, Holz, Terrakotta, Bronze, sowie Malerei

www.knuth-seim.de

Gesang und Klang

Liebe Musizier- und Sangesfreund*innen,

wir werden uns erneut auf eine klingende Reise begeben und schauen, wer uns dieses Mal unterwegs begegnet. Schlichte Volkslieder, Tänze und Lieder aus Renaissance und Barock und aus unterschiedlichen Musikkulturen bis hin zu Popsongs: Je nach Lust und Laune und Zusammensetzung der Gruppe singen, streichen, blasen, zupfen, hämmern und klatschen wir uns durch die Welt der Lieder und Tänze und lassen uns gerne auch überraschen von Euren Ideen.

Bringt also Eure Stimme und, wenn Ihr habt, Instrumente jeglicher Art mit. Alles was tönt und klingt, ist uns recht. Ob mit viel Spielerfahrung oder wenig Praxis – jede*r kann mitmachen. Von Löffel bis Konzertgeige ist alles herzlich erwünscht. Ein Klavier sowie das eine oder andere Percussion-Instrument ist vorhanden, alles andere müsste mitgebracht werden.

Ich werde wieder einige Stücke vorbereiten und genügend Ideen mitbringen, freue mich aber auch über Lieder und Stücke, die euch interessieren. Ausgehend von einfachen Musizierformen, bei denen jede*r mitmachen kann, bietet der Workshop auch Raum für spielerische und improvisierende Zugänge zur Musik. Am Ende probieren wir dann aus, mit wievielen Stimmen und wieviel Begleitung wir die Musik vor unser geneigtes Publikum bringen.

These – Antithese?? Mal dis, mal des!!

Kathrin Roller

  • Historikerin und Musikpädagogin
  • arbeitet als Musiklehrerin

Afrotanz

Afro Tanz1.
Afro-Tanz1.
Afro-Tanz3.
Afro-Tanz4.

Afrotanz und Bodygroove

Eine Woche voller Spaß, Bewegung, Tanz, Rhythmus, Natur und Ispiration.

Grundlage bilden traditionelle und moderne west-afrikanische Tanzschritte und Bewegungsabfolgen. Von einfach bis komplex zusammen gesetzt und mit Spaß und Didaktik vermittelt, wird sie sich jeder gut einverleiben können. Durchlässigkeit, Koordination, Isolationen und fließende Dynamik sind hier im Focus.

Würzen werden wir unsere Bewegungsrunden mit Bodygroove und Rhythmusspielen. Sanfte Übungen geben uns Raum für Entspannung und Achtsamkeit. Je nach Lust und Laune und dem Wetter können wir in die Natur raustanzen, tief durchatmen und uns frische Ideen und Erdung holen.

Wir erforschen sanfte Soli, wilde Duette, wagemutige Trio oder kraftvolle Gruppe. Eine Einladung, auszuprobieren, zu improvisieren und zu erfinden, wenn du magst, jeden Moment neu.

Offen für alle, willkommen auch ohne Tanzerfahrung.

Mein Credo: Bewegung, Tanz und Musik sind Seelenfutter. Sie lassen uns Emotionen ausdrücken, Energien erobern, uns in Gemeinschaft bringen und den Raum zwischen Himmel und Erde genussvoll mit Lebendigkeit füllen.

www.afrotanz.org

Annett Hofmann

www.afrotanz.org

Tänzerin, Tanzlehrerin, Trommlerin, Leiterin für Therapeutischer Tanz, HP Psych.

Annett tanzt seit 1984 und hat sich 1988 mit ihrer ersten Begegnung sofort in den Afrikanischen Tanz verliebt, der sie seither nicht mehr loslässt und zu Studienreisen nach Westafrika lockte.

Sie tanzt, trommelt und performt mit Leib und Seele und unterrichtet seit 1999 in regelmäßigen Tanzkursen und Workshops.

Annett hat sich mit weiteren ethnischen, zeitgenössischen und improvisatorischen Bewegungsstilen auseinandergesetzt. Essentiell berührten und inspirierten sie dabei z.B. Anna Halprins „Life / Art Process“ und Janet Adlers „Authentic Movement“.

Annetts Tanzstil ist geschmeidig, fließend, geerdet – voller Leichtigkeit und Energie zugleich. Ihren Unterricht zeichnet eine offene, spielerisch-beflügelnde und wertschätzende Atmosphäre aus.

Mode Design

Wir alle tragen Hosen, Röcke, Blusen oder Hemden, hängen uns Taschen um, tragen Rücksäcke… Viele fragen sich, wie unsere Kleidung und die sogenannten Accessoires zusammengesetzt und vernäht sind, und einige versuchen selbst, Kleidungsstücke zu herzustellen. Genau dies ist auch das Ziel des Workshops. Alle Teilnehmer überlegen vorher, was sie gern entwerfen und nähen möchten: ein Lieblings-Kleidungsstück, ein verrücktes Accessoire, ein schräges neues Teil? Ziel des Workshops ist zu zeigen, wie man herangeht, wie man zuschneidet und etwas Modisches nach eigenen Vorstellungen herstellt. Am Ende soll also ein konkretes Produkt entstehen, und ganz nebenbei erfährt man viel über allgemeine Verfahren des Selbst-Schneiderns.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt.

 

Cathleen Boetzel

Kostüme schneidern ist keine Kunst, oder vielleicht doch, aber schließlich auch Handwerk! Nach der Ausbildung als Schneiderin und anschließendem Studium (Diplom Modegestaltung) habe ich meine Erfahrungen in vielseitigen Projekten als Freiberufler gesammelt. Es macht Spaß, für verschiedene Auftraggeber (Film, Theater, Oper…) Kostüme zu schneidern, Kleidungsstücke auch in Zusammenarbeit mit Künstlern zu entwerfen, mit unterschiedlichsten Materialien zu arbeiten und immer wieder zu entdecken wie etwas entstehen kann.  Seit drei Jahren gebe ich die vielfältigen Berufserfahrungen auch in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung weiter. Dort werden Laien an kreatives Arbeiten mit Stoffen herangeführt, und es ist immer erstaunlich, wie viel Kreativität und Engagement entsteht.

Theaterpuppenbau- und Spiel

Theaterpuppenbau und –spiel (für 9 – 14 Jahre)

In diesem Jahr würde ich gern allen, die das mal versuchen möchten, anbieten, eine lebensgroße Puppe zu bauen. Getreu dem Motto, Thesen und Antithesen gegeneinander zu stellen, können wir aber auch eine Puppe für mehrere, für alle oder gar keine bauen, je nachdem, was ihr selbst für Ideen mitbringt.

Natürlich wird wieder ein berühmter Stoff der Literatur verwurstet und jeder soll mit oder ohne Puppe, Kostüm und natürlich Spiel auf seine Kosten kommen.

Bitte bringt Arbeitssachen (Klamotten, die unwiederbringlich verschmutzt werden können) und auch sonst ein paar übriggebliebene Kleidungsstücke mit!

Katja Kriegenburg

  • Bühnen und Kostümbildstudium an der Kunsthochschule Berlin Weißensee
  • Ausstattungen für Puppentheater und Eventagenturen
  • Workshopleiter in Hirschluch seit 2002
  • Mutter von drei Kindern

www.puppenburg.de

 

Kinderbetreuung

Kinderbetreuung 2
Kinderbetreuung 2
Kinderbetreuung 3
Kinderbetreuung 4
Kinderbetreuung 5

Mit den Kindern (4-8Jahre) entscheide ich gemeinsam am ersten Tag, was wir machen wollen. Die Wünsche und Fantasien der Kinder möchte ich gerne einfließen lassen und den Rahmen nur grob abstecken. Wir werden in den Wald gehen, uns verkleiden, malen und basteln, lesen und einfach je nach Wetterlage versuchen, immer draußen zu sein. Wir nutzen die Spielsachen, Bastelmaterialien und die gesamte schöne Anlage von Hirschluch.
Ich betreue die Kinder am Vormittag (3h) (nach dem Morgengebet bis zum Mittagessen) und am Nachmittag (3h) (nach dem Kaffee bis zum Abendbrot).
Ich dachte daran, vielleicht an der Hütte aus dem letzten Jahr weiter zu bauen (Feen/Robin Hood Thema) und/ oder das Indianer Thema aufgreifen, lassen wir und überraschen! Kleinere Kinder können auch an der Kinderbetreuung teilnehmen, für sie sollte aber ein betreuender  Erwachsener dabei oder nach Absprache in Reichweite sein.
Ich freu mich auf euch!

Bella Höch

  • Jahrgang 87
  • Fachabi, Floristin, MTA in Ausbildung
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Hirschluchreisende seit 8 Jahren
  • Kinderbetreuung seit letztem Jahr

Ansprechpersonen

Barbara Hink

Leitung der Werkwoche

033678 695 15

hirschluch@jusev.de

Emőke Bartalis

Anmeldung und Koordination

03361 74777 20

bildung-hirschluch@jusev.de